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Peter EganVonPeter Egan

Ein erfolgreiches Jahr für die WAB

In der Kommunalpolitik gibt es keine Regierung oder Opposition. Alle 6 Ahrensburger Fraktionen sind gefordert, gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen und Kompromisse zu vereinbaren. Ideologisch oder taktisch motivierte  „Ausschliesseritis“  und stures Beharren auf eigenen Standpunkten führen zu Stillstand, den sich die Stadt nicht erlauben kann.

Der Erfolg einer Fraktion ist nicht von ihrer Größe abhängig, sondern von der Qualität der Arbeit. Die WAB stellt nur 4 von 40 Stadtverordneten, aber gerade in den konfliktbehafteten Politikfeldern Finanzen, Städtebau und Verkehr haben wir in 2019 wichtige Beiträge leisten können. Dazu vier Beispiele:

Wir haben erstmals in diesem Jahr die anderen Fraktionen und die Verwaltung überzeugen können, den Haushalt der Stadt auf der Basis anspruchsvoller Eckwerte wie „ausgeglichenes Ergebnis“ zu planen.  Dies hat dazu geführt, dass die Mittelanforderungen der Verwaltung an der finanziellen Leistungsfähigkeit orientiert sind  und alle Fraktionen motiviert sind, die Haushaltsplanung noch im Dezember mit einem Überschuss zu verabschieden.

Im seit Jahren festgefahrenen Verfahren zur Erstellung eines Flächennutzungsplans haben wir Fraktionen und Verwaltung überzeugen können, die Verdichtungspotentiale viel stärker als bisher einzubeziehen. Wir können damit die Vorgaben der Landesplanung bezüglich Wohnungsbau trotz scheinbar unüberbrückbarer Gegensätze bei minimalem Neuflächenverbrauch erfüllen.

Auf Initiative der WAB entsteht an der Ladestraße eine Radabstellanlage mit 348 überwiegend überdachten Plätzen. Die Investitionen von 1 600 Euro pro Stellplatz sind viel geringer als die  Kosten für ein alternatives  Parkhaus.

Die geplante Bebauung der Reitbahn wird während der Bauphase zu einer Verknappung der Parkplätze führen. Die WAB hat die anderen Fraktionen vom Bau eines provisorischen Parkplatzes hinter dem Rathaus überzeugen können.

Auch in Zukunft werden gute Ideen und Kompromissbereitschaft gefragt sein. Der Umbau der Innenstadt und die Neuplanung unserer Sportstätten sind klassische Bereiche, wo Besitzstandsdenken und Mangel an Kompromissbereitschaft zu Frust und Stillstand geführt haben. Die WAB wird ihr Bestes tun, auch diese Nüsse zu knacken.

A propos Nüsse:  Frohe Weihnachten von der WAB

Peter Egan 

Fraktionsvorsitzender

Peter EganVonPeter Egan

Veranstaltungshinweis: Umgestaltung der Innenstadt

Unsere Innenstadt für den Menschen umgestalten

Die Struktur der Ahrensburger Innenstadt ist dominiert von dem Ziel, möglichst viele Parkplätze mitten in der Stadt zu bieten. Die Folgen sind öffentliche Räume und Plätze mit wenig Aufenthaltsqualität durch Enge, Unübersichtlichkeit  und permanenten Parkplatzsuchverkehr. Glücklicherweise gibt es in unserer  Innenstadt trotz vieler Bausünden noch Strukturen mit Charme. Ab 2020 wollen wir beginnen, den Dreizack mit Hamburger Straße, Hagener Allee und Manhagener Allee  derart umzubauen, dass dort  wieder attraktives öffentliches Leben möglich wird.

Innenstädte hatten früher vor allem  eine Grundversorgungsfunktion. Dies leisten heute die Supermärkte, Discounter und Fachmärkte am Rande der Stadt mit riesigen  Parkplätzen vor der Tür.  Diese Orte sind nützlich, aber niemand würde dort bummeln  wollen.  Eine moderne Innenstadt hingegen bietet den Bürgern ein Ambiente mit hoher Aufenthaltsqualität und vielen sozialen Angeboten, so dass sie dort gerne verweilen und bummeln. Dies ist das richtige Umfeld  für Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen, die mit  kompetenter Beratung und sehr gutem Service  punkten wollen.

Für die Schaffung dieser dem Menschen gerechten Atmosphäre braucht es aus Sicht der WAB auch den Rückbau von Parkplätzen. Aber es braucht mehr als das:  stimmige  Pflasterung, Beleuchtung, Querverbindungen, Bänke  und Orte zum Verweilen. Und es braucht mehr soziale Angebote wie Straßenkunst, Musik, Kleintheater, die die Bürger zum Kommen und Verweilen animieren.  Wir wollen diesen Umbau gestalten, von dem auch Handel und Gastronomie, wie schon beim Umbau von Rondeel und Große Straße,  profitieren werden.

Ganz besonders gefragt sind jedoch Sie, die Bürger, Konsumenten  und Nutznießer des Umbaus.  Diskutieren Sie mit uns, wie Sie sich die Zukunft der Ahrensburger Innenstadt vorstellen. Wir freuen uns auf gute  Ideen. Nächste Woche lädt die WAB ein zu einer Informations- und Diskussionsrunde über die Umgestaltung  unserer Innenstadt. Wir treffen uns am 29.10. um 19:00 im Peter-Rantzau-Haus im OG/Raum 2.  Gerne können Sie uns auch Ihre Vorschläge schicken an

Peter Egan, WAB-Fraktionsvorsitzender

Marcus OlszokVonMarcus Olszok

Sanierungsfall Sportplätze – Hallenkapazität am Limit

Die Kapazität der Sporthallen ist am Limit und unsere Sportplätze Pflege- und Sanierungsbedürftig. Das ist die zusammengefasste Antwort der Verwaltung auf zwei aktuelle Anfragen der WAB, die uns AhrensburgerInnen nicht nur fassungslos, sondern auch nachdenklich machen sollte.

Bundesjugendspiele werden abgesagt und Trainingseinheiten fallen aus, da die Sportplätze aufgrund von Sicherheitsbedenken gesperrt werden müssen. Kinder und Jugendliche tragen sich auf Wartelisten ein, da die Sportvereine keine weiteren Hallenkapazitäten erhalten. Das können und wollen wir nicht akzeptieren.

Wir als WAB haben die Anfragen gestellt, um einen Überblick zu schaffen und Initiativen zu ermöglichen, die den schlechten Zustand beheben. Wir stehen für ein Ahrensburg, in dem die Vereine mit Ihren Mitgliedern eine Umgebung vorfinden, in der man sich auf Basis von individuellen Vorlieben für eine Sportart entscheidet und nicht aufgrund von verfügbaren Kapazitäten. Dazu gehört eine kontinuierliche aber auch maßvolle Investition in Ausbau und Instandhaltung, die im letzten Jahrzehnt aus unterschiedlichen Gründen vernachlässigt wurde.

Alleine die Sanierung der Sportplätze wird mehrere Millionen Euro kosten und uns über Jahre hinweg beschäftigen. Dennoch gibt es dazu keine Alternativen, der Spielbetrieb muss aufrecht gehalten werden. Wir müssen sogar noch einen Schritt weitergehen und die Voraussetzungen schaffen, damit ein Sanierungsstau zukünftig nicht mehr vorkommen kann. Auch müssen wir uns der Diskussion stellen, inwiefern zusätzliche Sportstätten mittelfristig geplant und umgesetzt werden sollten.

Wenn Sport ein wichtiger Teil von Ahrensburg sein soll, müssen wir wieder mehr investieren. In Ahrensburg, für uns und für unsere Kinder.

Wir als WAB werden uns mit diesen Themen intensiv auseinandersetzen und im Sinne des Sports und der Stadt Entscheidungen herbeiführen.

Wenn Sie sich bei dieser Diskussion einbringen wollen oder sogar kurzfristige Lösungsvorschläge für die aktuelle Situation haben, schreiben Sie uns gerne an .

Mit besten Grüßen,

Marcus Olszok, Stadtverordneter der WAB und Mitglied im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss.

Peter EganVonPeter Egan

Ahrensburg im Investitionsstau

Seit Jahren leidet die Entwicklung der Stadt darunter, dass geplante Investitionen nur mit großer Verzögerung umgesetzt werden.  Zum Jahresende 2018 hatten wir unerledigte Projekte  im Wert von 12 Mio Euro., was etwa 14 Monate Rückstand entspricht.  Statt diesen Überhang in Ruhe abzuarbeiten, haben wir für 2019 weitere 17 Mio eingeplant. Diese Pläne sind unrealistisch und alle wissen es.

Alle am Entstehen von Investitionshaushalten beteiligten Gruppen heizen diese Übersteuerung an. Vereine, Verbände, Schulleiter und Bürger fordern die Modernisierung und Erweiterung  von Straßen, Schulen, Kitas und Sportanlagen. Für Politiker ist der Entscheid über neue Investitionen eine gute Gelegenheit zur Profilierung. Und unsere Verwaltung weigert sich, die Pläne auf ein realistisches Maß zurückzustutzen. Die Folgen sind unübersehbar. Die Sanierung des Rathauses, der Bau von Umkleidekabinen, die Sanierung der Stormarnschule und viel andere Projekte liegen weit hinter den Zeitplänen.

Im Mai 2019 beantragte die WAB, die Summe neuer Investitionen ab 2020 auf maximal 10 Mio Euro pro Jahr zu deckeln, aber dieser Antrag wurde leider von SPD, Grünen und FDP abgelehnt. So werden wir wohl auch in Zukunft  mit unrealistischen Plänen arbeiten müssen. Dies führt zur Überlastung unserer Ingenieure und Architekten, weil  zu viele  Projekte gleichzeitig in Arbeit sind. Das System wird durch die Überlastung nicht schneller, sondern langsamer.

Startpunkt für eine Trendwende ist die ehrliche Einschätzung der Verwaltung, wie viel Projektvolumen sie maximal jährlich  stemmen kann. Dabei ist zu beachten, dass unsere Ingenieure und Architekten nicht nur für Neuprojekte verantwortlich sind, sondern auch für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur und für eine Vielfalt hoheitlicher Aufgaben.  Auf dieser Basis muss die Politik Strategien entwickeln und Prioritäten setzen. Dabei werden wir kurzfristig Enttäuschungen produzieren, aber mittelfristig erreichen wir mehr, als mit der aktuellen systematischen Übersteuerung.

Wenn Sie sich bei dieser Diskussion einbringen wollen, schreiben Sie uns Ihre Meinung an .

Peter EganVonPeter Egan

Lokal Klimaschutz vorantreiben

Das Verhältnis der Deutschen zum Klimaschutz ist, gelinde gesagt, inkonsequent. Bei den letzten Wahlen haben die Grünen sehr gut abgeschnitten, der Klimaschutz wird von den Bürgern als gesamtgesellschaftliche Priorität benannt. Andererseits laufen unsere Braunkohlekraftwerke bis 2038, florieren Fernreisen und Kreuzfahrten, die enorm viel CO2 freisetzen. Die schon totgesagte Getränkedose boomt und ein Leben ohne Coffe to go im Plastikbecher scheint vielen Bürgern möglich, aber sinnlos. Und auf lokaler Ebene kann man eh nichts bewegen, oder?

Mitnichten, auf kommunaler Ebene können und müssen wir viel bewegen. Der einzelne Bürger mag zwischen öffentlichem Anspruch und privaten Zwängen stecken, aber die Gemeinden sollten den Klimaschutz zu einer Maxime ihres Handelns machen. Klimaschutz und Artenschutz sind Teil der kommunalen Daseinsvorsorge.

Ahrensburg hat ein Klimaschutzkonzept, das eine Vielzahl von Vorschlägen zum Klimaschutz enthält.  Wir haben einen Energiemanager und eine Klimaschutzmanagerin eingestellt, die Klimaschutzprogramme vorantreiben sollen. Unsere Straßenbeleuchtung wird Zug um Zug auf LED umgestellt. Unsere Schulen werden modernisiert, das Rathaus saniert, im Badlantic wurde ein Blockheizkraftwerk installiert, unser Klärwerk ist energieautark,  die Stadtwerke haben E-Ladestationen gebaut. Aber bisher geht alles zu langsam und zögerlich, wir brauchen mehr Tempo.

Die Sanierung öffentlicher Gebäude muss hohen energetischen Ansprüchen entsprechen, auch wenn dies zu Mehrkosten führt. Wo immer es geht sollten wir den Einsatz von Photovoltaik unterstützen. Die WAB will  den Ausbau von ÖPNV und Radverkehr viel entschiedener vorantreiben und mehr Mittel dafür bereitstellen. Ein in Ahrensburg besonders schwieriges Thema ist die Reduzierung des innerstädtischen PKW-Verkehrs. Die WAB plädiert für städtisch subventionierte Shuttle-Services aus den Vororten in die Innenstadt als Alternative zum eigenen Auto.  Dies würde uns auch helfen, die Dominanz des PKW-Verkehrs in der Innenstadt zu vermindern. Haben Sie konkrete Ideen zum lokalen Klimaschutz in Ahrensburg? Dann schicken Sie uns gern eine Mail an oder besuchen Sie uns in einer Fraktionssitzung.

Peter EganVonPeter Egan

Neuordnung des Verkehrs in der Ahrensburger Innenstadt

In diesem Jahr stehen wichtige Entscheidungen zur Modernisierung der Ahrensburger Innenstadt an, insbesondere über den Bau neuer Parkplätze und die Sanierung der Hamburger Straße. Da diese Projekte nicht nur viel Geld kosten, sondern auch die Innenstadt nachhaltig prägen werden, strebt die WAB ein übergreifendes Mobilitätskonzept an, bevor über konkrete Einzelmaßnahmen entschieden wird.

Die Struktur unserer Innenstadt ist geprägt durch das Ziel, möglichst viele PKW aufzunehmen. Autos dominieren das Geschehen. Fußgänger und Fahrradfahrer drängen sich auf engstem Raum, die Aufenthaltsqualität an Hamburger Straße,  Hagener Allee ist gering, vom Rathausplatz ganz zu schweigen. Dabei haben unsere Straßen und Plätze das Potenzial zur attraktiven Umgestaltung, aber dies kann nur gelingen, wenn wir die Dominanz des PKW vermindern. Eine lebendige Innenstadt muss für die Bürger gut erreichbar sein, aber braucht es dazu immer das eigene Auto? Die WAB will, dass die Alternativen zum eigenen PKW  viel stärker gefördert werden.

Die Stadt muss mehr investieren in den Umbau der innenstadtnahen Straßen, so dass die Radrouten sicherer und attraktiver werden. Unsere Buslinien werden von PKW-Besitzern kaum genutzt, weil die Haltestellen zu weit entfernt sind. Daher wollen wir den ÖPNV ergänzen durch Shuttle-Services wie MOIA oder IOKI, die bereits in Hamburg im Einsatz sind. Die Grundidee ist, dass die Nutzer mit ihrem Smartphone eine Route buchen und ein Kleinbus sie von zuhause abholt und ans Ziel bringt, zu einem Preis, der zwischen Bus und Taxi liegt.

Für die Bürger, die trotzdem mit dem eigenen PKW fahren, wollen wir bis zu 250 neue Parkplätze hinter dem Rathaus schaffen. Ein entsprechender Parkplatz würde ca. 1 Mio kosten, eine Tiefgarage zwischen 8 und 11 Mio Euro. Welche Lösung auch immer kommen wird, die Bedingung muss sein, dass entsprechend bestehende Parkplätze in den Straßen der Innenstadt abgebaut werden.

Wollen Sie mehr über unsere Ideen wissen und Ihre Ideen mit uns teilen? Sie erreichen uns jederzeit unter .

Ihr Peter Egan, Fraktionsvorsitzender der WAB